Peter Gräser

Ahoi Peter, stell dich uns doch bitte kurz vor uns erzähl uns, was du bei der innoWerft machst.

Hier in der innoWerft ist mein Job, Gründerteams und Startups glücklich zu machen. Glücklich heißt in erster Linie mal: Erfolgreich! Wir betreuen hier »unsere Startups« sehr intensiv. Da, wo es mit unserer Kompetenz hinhaut, helfen wir selbst. Aber natürlich können wir nicht alles. Dafür haben wir unser Netzwerk. Die richtigen Mentoren zum richtigen Zeitpunkt zu motivieren, das ist mindestens ebenso wichtig.

 

Außerdem bin ich als Projektleiter verantwortlich für Up2B. Das ist ein startup bw Akzelerator, den wir zusammen mit dem Technologiepark Heidelberg und Startup Mannheim betreiben. Seit dem Start im Sommer 2017 haben – Stand heute – schon fast 80 Startups an unseren Programmen teilgenommen. Viele davon sind »Wiederholungstäter«. Außerdem kümmere ich mich um Unternehmen, die mit Startups zusammenarbeiten oder Startup-Methoden für ihre Innovationskraft nutzen wollen.

 

Und was hast du vor deinem Einstieg bei der innoWerft gemacht?

Frag mich lieber, was ich zuletzt gemacht habe, sonst stehen wir morgen noch hier (lacht). Ich war Geschäftsführer des »Zentrum für Führung«, das ich in Berlin zusammen mit ein paar Kollegen gegründet habe. Mit der innoWerft habe ich schon seit 2016 zusammengearbeitet. Damals haben wir in Karlsruhe einen IdeaHub des German Entrepreneurship Circle organisiert. So kamen wir zusammen.

Was macht das Arbeiten hier für dich so besonders?

Das Team und die Aufgabe. B2B Startups, wie hier in der innoWerft, zu unterstützen und Unternehmen im Industrie-Kontext zu bauen, das ist noch mal ne Schippe drauf im Vergleich zu den Consumer Startups, die die Berliner Szene dominieren. Da geht das auch gar nicht, denn Du hast da oben keine Industrie wie hier. Und das ist der nächste Punkt: Hier ist echt High Tech drin, wenn High Tech drauf steht. Oder, wie man neudeutsch sagt »Deep Tech«. Hier gibt es viele Science based-Startups. Das mag ich am liebsten.

Und die Art der Betreuung. Wir haben Zeit für die Startups und können ihnen Zeit lassen. Es kann auch mal drei Jahre dauern, bis ein Industrie 4.0 Startup anfängt, ins Fliegen zu kommen. Hardware und Software und Industrie-Prozesse – das ist schon ne Herausforderung. Dabei mitzuwirken, das ist schon was.

Und das Netzwerk – alle reden ja davon, aber hier ist es da. Nicht nur zu Investoren, eben auch in die Industrie. Kooperationspartner, Produktionspartner, Kunden – hier hast Du’s vor der Haustür.

 

Was macht die innoWerft-Crew für dich aus?

Die Crew ist alles, die baut sich auch das Boot selbst, wenn sie’s braucht. Genau das machen wir hier.

 

Und was machst du, wenn du den Kopf mal so richtig frei kriegen möchtest?

Rat mal!

Peter Gräser