Von Kreativität im Business und Alltag

Etwas Einzigartiges, nie da Gewesenes erschaffen. Erfinden. Etwas Originelles. Sich künstlerisch entfalten, vorhandene Informationen und Materialien anwenden und umgestalten, um etwas Großartiges herzustellen. Eventuell sogar innovativ. Dazu dient Kreativität.

Doch wie kann man sie noch beschreiben? Besitzt sie jeder? Bestimmt, doch auf einem anderen Gebiet.

Zuerst einmal ist Kreativität in den meisten Fällen mit Fantasie und Vorstellungsvermögen verbunden. Bei den einen räumlich, bei den anderen (handlungs-)technisch oder strategisch etc. Da die Fähigkeit mehrere Kompetenzen und Phasen umfasst, im Kopf beginnt und dann praktisch wird, ist sie als mehrdimensional zu bezeichnen. Was im Endeffekt entscheidet, ist Mut. Der Mut, der Kreativität freien Lauf zu lassen und Ideen umzusetzen. Im besten Falle haben die Resultate sogar einen Mehrwert.

Die Frage ist oft: Wie setze ich meine Kreativität im Unternehmertun ein? Zuerst einmal braucht es für die Unternehmensgründung ein Gespür für Innovation. Besonders für Strategie und Planung zählt neben Logik auch die Kompetenz, um Ecken denken zu können. Man sagt, dass auch der Prozess der Entscheidungsfindung mit Kreativität zusammenhängt.

Ein weiterer Punkt ist Marketing: hier geht es darum, sich in Kunden hineinzuversetzen und Material für sie ansprechend zu gestalten. Dazu braucht es Einfallsreichtum. Hin und wieder auch bei kleinen Handgriffen wie dem Platzieren einer Serviette vor dem Meeting. Kreativität kann Unternehmen und Mitarbeitern einen Schub geben. Nicht umsonst bieten große Firmen bereits Workshops an.

Du möchtest Deine Kreativität fördern – oder hast gar eine Blockade?

Tippformativ gibt [u.a. nach Kevin Duncans Buch der Ideen (2016)] folgende Ratschläge: Entscheidend ist Dein soziales Umfeld. Es kann Dich künstlerisch beeinflussen; zum Beispiel, wenn Du mit Musikern, Strategen, schlauen Köpfen, Künstlern zusammen bist. Sie können Dich inspirieren.

Wichtig ist auch, wie man mit alltäglichen Situationen umgeht, vor allem mit Routine. Zwischendurch ist es sinnvoll, das Gehirn mit neuen Erfahrungen durchzupusten, mal die Gewohnheiten zu unterbrechen – einen anderen Weg zur Arbeit zu gehen beispielsweise. Was allerdings das Gehirn auf schöpferische Anflüge trainieren kann, ist ein Ritual, welches man immer vor kreativen Tätigkeiten umsetzt. Auch in der Firma kann das funktionieren: zum Beispiel mit dem Lieblingstee.

Zwischendurch kurz rauszugehen oder sich zu bewegen, erfrischt den Körper und somit auch das Hirn und aktiviert den Einfallsreichtum. Auch mehr auf Details in der Umgebung oder beim Verhalten zu achten, löst einige Aha-Effekte aus.

Vielleicht gehen Dir schon bald viele Lichter auf?

Auf die Kreativität.

Tippformativ: „Kreativität zurückgewinnen – Kreativität steigern“ unter  https://youtu.be/ZAFPjQV-kNI

Wissenschaftliche Hintergründe zu Kreativität und Business: „Your Creative Brain at Work“ aus Scientific American Mind von Evangelia g. Chrysikou

Foto: Rhondak // www.unsplash.com